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:: Berichte aus 2015

Nikolausfeier im „Bergnest“

Am Montag, den 7. Dezember 2015, mit einem Tag Verspätung kam der Nikolaus zu uns ins „Bergnest“. Er war noch ziemlich erschöpft von dem Tag zuvor, an dem er bereits die Kinder zu Hause besucht hatte. Dennoch hatte er sich die Zeit genommen, seinen Sack zu packen und zu uns zu kommen.Als Dankeschön sangen die Kinder ihre neu erlernten Nikolauslieder und sagten ein Nikolausgedicht auf. Auch selbst gemalte Bilder und Basteleien durfte der Nikolaus entgegennehmen. In der Hoffnung auf Schnee ließen sie auch ihr Lieblingslied vom Schneeflöckchen erklingen. Der Nikolaus war voll des Lobes und freute sich über die Darbietungen der aufgeregten „Bergnestler.
In seinem großen schweren Sack hatte er für jede Gruppe ein Geschenk dabei und allen Kindern hat er die Socken mit Leckereien gefüllt. Dann mussten wir ihn aber ziehen lassen, denn er hatte sich etwas Ruhe nach den anstrengenden Tagen verdient und dringend nötig! 

phd


Weihnachtsaktion 2015 Kindergarten „Bergnest“ Gaiberg

Die Einnahmen unserer Theaterkasse und den verkauften Mandeln und Cake Pops wurden zum einen Teil an die Gemeinde Gaiberg und dem guten Zweck abgegeben. Den anderen Teil wollen wir, wie auch im letzten Jahr, wieder dem Kinderhospiz Sterntaler spenden.So konnten Eltern, Kinder und Erzieherinnen bei der diesjährigen Weihnachtsaktion 200 Euro an Frau Plesse vom Kinderhospiz Sterntaler e. V. übergeben. Wir freuen uns, einen kleinen Teil zur Unterstützung der außerordentlichen Arbeit, die Sterntaler an Kindern und Eltern leistet, beitragen zu können.

PHD


Nachlese zum Weihnachtsmarkt 2015: „Der allerkleinste Weihnachtsbaum“

Viel Spaß hatten Kinder, Eltern und natürlich die Erzieherinnen bei dem diesjährigen Theaterstück auf dem Gaiberger Weihnachtsmarkt 2015. (Fotos: phd)
 

Wie in jedem Jahr spielten und inszenierten die Erzieherinnen des Kindergarten „Bergnest“ im BürgerForum Alter Kindergarten ein Weihnachts-Theaterstück für Kinder. „Der allerkleinste Weihnachtsbaum“ entführte alle Zuschauer in zwei Aufführungen mitten in den Weihnachtswald.
Dort stand er, ein kleiner, trauriger Tannenbaum, einsam und verlassen auf einem Hügel. Seine größeren Brüder und Schwestern wurden alle bereits abgeholt. Der große Traum, wie die anderen auch in einer weihnachtlichen Stube, geschmückt in Glanz und Licht zu stehen, ist für den kleinen Tannenbaum leider nicht wahr geworden.
Ein kleiner bunter Vogel, ein weiser Esel und andere Tiere halfen dem kleinen Baum über seine Trauer hinweg und standen ihm in der Heiligen Nacht bei. Eine Schneefrau verzauberte ihn über Nacht zu einem glitzernden, strahlenden kleinen, aber wunderschönen Baum. Der kleine Vogel aber freundete sich mit dem Bäumchen an und blieb als Freund.
Das weihnachtliche Stück wurde musikalisch am Klavier begleitet und lud auch zum Mitsingen ein. Jedes Jahr bietet das Theaterstück einen etwas anderen Beitrag neben den anderen Angeboten des Weihnachtsmarktes. Die kleinen, aber auch großen Zuschauer waren begeistert und applaudierten kräftig.
An der Theaterkasse verkaufte der Elternbeirat selbst gemachte gebrannte Mandeln und Cake Pops.
Vielen Dank an dieser Stelle allen Eltern, die uns die nötigen Lebensmittel gespendet haben und den Eltern, die uns am Weihnachtsmarkt unterstützt haben. Zwischen den Aufführungen versammelten sich die Kinder zum Weihnachtsliedersingen.

phd


Martinsumzug in Gaiberg

Ganz traditionell fand am 11.11. der Gaiberger Martins-Umzug statt. Groß und Klein trafen sich mit hell leuchtenden Laternen am Bärenbrunnen.
Um 18 Uhr machte sich der Zug, betreut von der Gaiberger Feuerwehr, auf den Weg durch die Hauptstraße. Der Musikverein lief allen voran und spielte Laternenlieder, gesäumt von Fackelträgern der Jugendfeuerwehr.
Man traf sich am großen Festplatz. Dort erwartete die Gaiberger Kerweborscht die Menge mit heißer Wurst, Kinderpunsch  und Glühwein.
Die Erzieherinnen des Gemeindekindergartens „Bergnest“ spielten die Geschichte vom Heiligen Sankt Martin. Untermalt wurde diese mit verschiedenen Orffinstrumenten. Begeistert sahen die Kinder St. Martin zu, wie er durch Wald und Flur ritt und mit dem armen Bettler seinen Mantel teilte. Im Anschluss an die Martins-Geschichte spielte der Musikverein das Sankt Martins Lied und die Kinder sangen aus vollen Kehlen.
Wie könnte es ein Martinsfest ohne Martins-Männchen geben? Die begehrten Leckerbissen wurden am Ende von Bürgermeister Klaus Gärtner und einigen Gemeinderäten kostenlos ausgeteilt!

phd


Sommerfest im „Bergnest“

In diesem Jahr fand das Sommerfest im „Bergnest“ besonders großes Interesse. Rund 200 große und kleine Besucher trafen sich im Kindergarten. Zu Beginn stand eine kleine Aufführung aller Kindergartenkinder auf dem großen Festplatz an. Rund 70 Kinder zogen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen in die Runde der vielen Zuschauer ein und begrüßten zunächst mit einem fröhlichen Spiellied.
Die Kindergartenleitung, Petra Huber Dasting dankte allen, die zum Gelingen dieses Festes  beigetragen haben; der Feuerwehr Gaiberg für die Leihgaben, Manfred Müller für das kostenlose Bereitstellen der Garnituren, den Bauhofmitarbeitern, dem Elternbeirat, den Eltern, die Kuchen und Salatspenden brachten, und ganz besonders den Kindern und Erzieherinnen, die sich liebevoll vorbereitet haben.
Auch Bürgermeister Klaus Gärtner, der immer wieder gerne zu Besuch kommt, fand lobenswerte Worte für das „Bergnest“ und freute sich, dass die Einrichtung nach den Veränderungen steigenden Zuspruch findet.
Dann folgten die Beiträge der einzelnen Gruppen. Die „Störche“ sangen indianische Lieder, die „Adler“ tanzten zu einem gereimten „Besuch im Wald“, und die „Eulen“ zeigten einen Stocktanz zu ihrem „Eulen-Song“. Bei allen drei Beiträgen stand Spiel und Spaß im Vordergrund, aber auch ein Schwerpunkt der Einrichtung, die Naturpädagogik.
Das Abschlusswort hatte als Vertretung des Elternbeirates Frau Glaser. Auch sie berichtete positiv von den Veränderungen, die mit der neuen Konzeption, dem Ausbau der Ganztagsbetreuung  und dem „Mehr“ an Personal deutlich für Kinder und Eltern zu spüren seien. Sie bedankte sich ebenfalls für die tatkräftige Unterstützung und für die „Würstchen-Spende“ der Firma Puten-Ziegler Bammental.
Dann ging das Fest zum gemütlichen Teil über, es gab ein buntes Kuchen- und Salatbüfett, Getränke und Würstchen. Rund um den Kindergarten saßen alle Familien und genossen die lauschigen, schattigen Plätze.
Aber auch die Kinder hatten an diesem warmen Sommertag ihren Spaß, auf der großen Kindergartenwiese gab es Wasserspiele, eine Wasserwand, am Matschtisch lief das Wasser. Es konnte mit Wasserfarben an Staffeleien gemalt werden und bei einer Station mit Riech- und Fühlkästen aus Naturmaterialien konnte man seine Sinne schärfen.
Selten hat das „Bergnest“ so ein entspanntes und fröhliches Familienfest erlebt.

phd


"Schuli"-Abschied 2015

Alle Fotos: A. Schuh

Das Kindergartenjahr geht langsam zu Ende und somit müssen wir uns auch von unseren "Schulis" verabschieden. Am Freitag haben wir daher unsere 20 "Schulis" gegen Abend eingeladen, um gemeinsam mit allen Erzieherinnen einen Naturspaziergang durch Gaiberg zu machen. Dabei gab es einiges an Überraschungen für die Kinder zu entdecken! Als erstes wussten die Kinder nicht, was sie erwartet, wo geht es hin, was gibt es zu erkunden. Was hat es mit dem Säckchen auf sich, dass sie von uns als wichtiges Utensil bekommen haben?

Getroffen haben wir uns am großen Insektenhotel in der Schillerstraße. Was kann man denn da machen? Diese Frage stellten sich sicherlich einige Kinder. Unsere Frage an die "Schulis" aber war: Kennt ihr Kiwi, Resi, Liesel, Lea, Kevin? Und tatsächlich Carolin und Amelie wussten wer gemeint ist. Die Schafe und eine Ziege etwas unterhalb auf der Wiese. Sie gehören Anne Steffen und mit ihr waren wir verabredet, mitten im Schafsgehege. Wir streichelten erstmal alle Schafe und fütterten sie.
Besonders Resi die Ziege war hinter den Leckerlis her und stupste die Kinder immer wieder an. Ralf Steffen zeigte uns wie die Klauen bei den Schafen geschnitten werden müssen und erklärte auch, warum es notwendig ist. Da sind auch so Bürsten aufgestellt und wozu die nötig sind erfuhren wir auch von Anne Steffen. Hier konnte sich auch jedes Kind ein bisschen Wolle rauszupfen und in ihr Säckchen packen.

Das war aber erst die erste Station und schon ging es weiter in die Pfarrgasse zur Familie Gaul. Dort summt es ordentlich herum, denn hier gibt es Bienen und natürlich Honig! Den die Kinder auch gleich probieren durften. Hier erfuhren unsere "Schulis", wie Honig entsteht. Wir sahen die Honigschleuder, die Honigwaben und bekamen viel über ein Bienenvolk erzählt. Wie wird aus flüssigem Honig cremiger Honig, den wir aufs Brot streichen können? Diese Fragen beantwortete uns die Familie Gaul. Auch erfuhren wir noch, wie weit eine Biene für ein Glas Honig fliegen muss. Zum Abschied bekam jeder eine kleine Holzbiene und ein Glas Honig geschenkt.

Die dritte Station auf unserem Naturspaziergang war dann ganz nah am Kindergarten. Dort trafen wir Luzie Körtgen vom NABU. Sie stellte gleich den Kindern eine Aufgabe: Jeder musste einen wunderschönen Wiesenblumenstrauß pflücken. Sind das alles Blumen oder kann man auch etwas davon essen, war dann die große Frage. Luzie erklärte dann alles ganz genau und die "Schulis" probierten: Klee, Spitzwegerich und Gras. Auf Bildkarten sahen wir noch Wiesenbewohner, aber wir sahen nur die Schatten und mussten die Insekten erraten. Anschließend machten sich alle mit einer Becherlupe auf zu einer Exkursion. Jeder versuchte, ein Insekt zu fangen und Luzie erklärte dann den Kindern, was sie gefunden hatten. Wir erfuhren noch was es für unterschiedliche Wiesen gibt und wie wichtig jede auf ihre Art ist.

Zum Abschluss ging es in den Kindergarten, wo eine kleine Vesper auf die Kinder wartete und die Eltern dann dazu kamen. Jeder erhielt zum Abschied ein kleines Geschenk vom Kindergarten und ging glücklich, müde und erschöpft nach Hause. Es war ein wunderschöner letzter gemeinsamer Ausflug mit unseren diesjährigen Schulis. Ein herzliches Danke schön an dieser Stelle nochmal an Anne und Ralf Steffen, Familie Gaul und Frau Körtgen vom NABU.

A. Schuh


Besuch in Gaibergs Apotheke

Gaibergs Kindergartenkinder besuchten wieder die Lindenapotheke. (Foto: Kiga)
Einen Tee herzustellen, ist eine besondere Kunst. (Foto: Kiga)

(29.06.15) An zwei Tagen hat sich Rolf-Dieter Schätzle, Inhaber von Gaibergs Lindenapotheke Gaiberg, Zeit für die beiden Schuli-Gruppen des „Bergnestes“ in seiner Mittagspause genommen.
Doch wozu braucht man eine Apotheke und was wird hier verkauft? Was macht ein Apotheker?
Diese und noch weitere Fragen beantwortete Rolf-Dieter Schätzle ganz geduldig unseren Schulanfängern.
Der große Apothekerschrank mit den vielen Schubladen übte eine besondere Faszination auf die Kinder aus. Jedes Kind konnte einmal selbst die großen Schubladen öffnen, schließen und die Ordnung darin bewundern. Einige Kinder erkannten diverse Medikamente an den Verpackungen.
Ein Höhepunkt war die Herstellung eines Tees aus getrockneten Kräutern und Früchten. Doch zunächst wurde erst mal an allen Zutaten gerochen: Fenchel, Pfefferminze, Kamille, Salbei, Thymian - alles duftete herrlich.
Mit einer richtigen Apotheker-Waage und kleinen und großen  Gewichten konnten die Kinder einen Gaiberger Erfrischungstee mischen, natürlich nach einem Rezept der Gaiberger Lindenapotheke!
Zum Abschluss haben wir uns bei Herrn Schätzle ganz herzlich bedankt, dass wir die Möglichkeit bekamen, in seiner  Apotheke hinter die Kulissen schauen zu dürfen.

phd

Exkursion zur Nikolaushütte

Luka ist so gut erzogen, dass er nur auf eine einzige Geste hin sofort auf das lautlose Kommando reagiert. (Foto: Kiga)

(17.04.15) Alle Bergnest-Schulis freuten sich am 16. April bei schönem Wetter auf den Ausflug zur Nikolaushütte, wo wir Ralph Steffen und seinen Hund Luka erwartungsvoll begrüßten. Augenblicklich entdeckten und bestaunten die Kinder und Erzieherinnen die an den Bäumen ausgestellten Tierexponate. Darunter befanden sich vom kleinsten Räuber des hiesigen Waldes, dem Mauswiesel, bis zum kleinen Frischling, der als ausgewachsenes Wildschwein mehr als 100 kg wiegt, auch ein Dachs, Fasan, Steinmarder, Waschbär, Fuchs, Waldohreule und Schleiereule.
Ralph Steffen beschrieb anschaulich und gespickt mit vielfältigen Informationen, wie und wo diese Tiere leben, von was sie sich ernähren, welche natürlichen Feinde sie haben und, besonders spannend, wie sie sich verhalten. So zeigte und erklärte er uns z. B., wie sich ein Rehbock sein ausgewachsenes Geweih an jungen Baumtrieben eine Art Haut von den Stöcken schabt und sich diese durch den Pflanzensaft braun färben. Fast unheimlich war seine Schilderung, wie die Waldohreule, die ihre Beute Stück für Stück mit ihrem säbelartigen Schnabel zerteilt und mit Haut und Haaren herunterwürgt. Die Knochen würgt sie anschließend wieder heraus…
Sehr interessant war auch zu erfahren, dass Berufsjäger durch verschiedene Maßnahmen die Tiere beobachten und schützen! Oder dass die Tiere, wie Waschbären und Füchse sich unerkannt in Städten aufhalten und Mülltonnen plündern und Wildschweine die Vorgärten aufwühlen um den Biokompost zu verspeisen…
Der letzte Teil der Exkursion war dem kinderlieben und fröhlichen Luka gewidmet, der mit seinen drei Jahren nun seine „Ausbildung“ zum Vorsteher beendet hat und für den Jäger bei seiner Arbeit unersetzlich ist. Luka ist so gut erzogen, dass er nur auf eine einzige Geste hin sofort auf das lautlose Kommando reagiert. Auch auf wenige und klare sprachliche Anweisungen oder eine bestimmte Tonlänge mit der Trillerpfeife reagiert der Hund augenblicklich. Er suchte, fand und apportierte auf Geheiß einen Gummihasen und eine Gummiente, die er erst frei geben durfte, als Ralph Steffen sie ihm abnahm. Er erklärte uns, warum Luka ein Vorsteherhund ist und warum das bei seiner Arbeit so wichtig ist. Findet Luka beispielsweise auf einer hochgewachsenen Wiese ein Rehkitz, das natürlicherweise nicht flüchtet, dann sitzt er ruhig davor und hebt eine Pfote. So weiß der Jäger: hier ist etwas. Das Kitz kann mit dicken Grasbüscheln in der Hand, um es nicht mit Menschengeruch in Kontakt zu bringen, von der Wiese weggebracht werden. Nun kann der Bauer mit gutem Gewissen sein Land mähen…
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Ralph Steffen für diese anschauliche und tolle Zeit, die er dem Kindergarten und den Kindern gewidmet hat! Nicht nur die Kinder haben gebannt zugehört…

SSch


Sommertag 2015: Wieder ging ein bunter Zug durch Gaiberg

Die "Bergnest"-Kinder feierten wieder das Ende des Winters und begrüßten lautstark den Frühling. (Foto: KiGa)

(27.03.2015) Am letzten Sonntag zog wieder ein bunter Zug durch Gaiberg bis zum großen Festplatz. Viele hatten sich aufgemacht, um den Winter aus Gaiberg zu vertreiben.
Im Kindergarten „Bergnest“ bastelten alle Kinder die traditionellen bunten Sommertagsstecken und der Bollerwagen wurde ebenfalls mit Ostereiern und einem großen Hasen von den Kindern dekoriert. Kinder, Erzieherinnen und Familien vom „Bergnest“  versammelten sich um den Bollerwagen und begleiteten singend den großen Zug.
Am Festplatz angekommen, stand schon der „große weiße Winter“ am Rand. Alle Kinder waren sehr gespannt, aber zunächst versammelten sich alle vor dem Feuerwehrhaus.
Dort führten die Schüler der Kirchwaldschule ein Programm mit mehreren Liedern und Gedichten auf.
Im Anschluss sangen die „Bergnest“-Kinder ein lustiges Frühlingslied und riefen den Frühling herbei. Mit dem Spiellied „Drunten in der dunklen Erde“ verwandelten sie sich kurz in kleine Frühlingsblüher, die unter der Erde schon auf den Frühling und die Sonne warten, um ihre bunten Blüten zu zeigen.
Nachdem der Gaiberger Musikverein das „Winter ade“ spielte, wurde endlich von der Jugendfeuerwehr Gaiberg der „große Winter“ angezündet und ging unter Staunen aller Zuschauer in Flammen auf.
Jetzt kann der Frühling kommen!

phd


Der Kindergarten bei der Gärtnerei Hoffmann in Bammental

Die Gruppe der Schulanfänger waren wieder mal zu Besuch in der Bammentaler Gärtnerei Hoffmann. (Foto: phd)

(18.03.15) Am Donnerstag letzter Woche machten sich die Schulanfänger („Schulis“) des „Bergnestes“ gemeinsam mit ihren Erzieherinnen bei bestem Wetter auf den Weg zur Gärtnerei Hoffmann nach Bammental. Vergnügt ging es zur Bushaltestelle, um mit dem Bus nach Bammental zu fahren.
In der Gärtnerei Hoffmann angekommen, wurden wir schon erwartet und liebevoll begrüßt. Firmenchef Manfred Hoffmann erklärte allen Kindern sehr anschaulich und kindgerecht, wie eine Pflanze wächst, was sie zum Wachsen braucht und was alles an so einer Pflanze dran ist, auch, wie man eine Pflanze vermehrt.
Zwiebel- und Wurzelgewächse – alle Blumen haben eines gemeinsam. Sie locken mit ihren Farben und Düften Insekten, aber auch kleine Vögel an, dadurch wird der Blütenstaub von Blütenstempel zu anderen Blüten getragen. Herr Hoffmann spielte mit den Kindern ein „Blumen-Bienen-Spiel“. Jedes Kind sollte an einer Blume riechen und mit der Nase etwas Staub aufnehmen und es dann beim Weiterriechen auf eine andere Blüte übertragen. Nicht nur Blumen, auch alle anderen Gewächse, auch Obstbäume, nutzen diese Art der „Transports“.
Anhand eines Apfels zeigte er, wie man die Entstehungsgeschichte noch an einem reifen Apfel sehen und beobachten kann. Ebenso, wie aus dem Apfel weitere Samen für kleine Apfelbäumchen entstehen können. Äpfel wurden zunächst aufgeschnitten, um einen Blick in das Kerngehäuse zu bekommen und einen Querschnitt vom Apfel zu verdeutlichen.

Natürlich wurden die Äpfel dann auch gleich gegessen!

Firmenchef Manfred Hoffmann erklärt auch Kindergartenkindern immer gerne seine Arbeit. (Foto: phd)

Zum Abschluss zeigte er noch seine Blumenpflanzmaschine und jedes Kind bekam ein eigenes kleines Pflänzchen in einen Blumentopf, um es zu Hause zu pflegen und zu sehen, wie sich die kleine Pflanze entwickelt.
Alle „Schulis“ waren von Herrn Hoffmann und seiner Gärtnerei richtig begeistert.
Wir Erzieherinnen schätzen seine Erfahrungen und seine Liebe zur Pflanzenwelt, die er immer kindgerecht und sehr anschaulich vermittelt. Die Kinder tragen seine Begeisterung mit nach Hause.
Ganz herzlichen Dank an Herrn Hoffmann, der seinem Beruf des Gärtners alle Ehre macht. Vor allem sind wir froh über sein Engagement, dass er unseren Kindern diesen schönen und bereichernden Vormittag geschenkt hat.

phd


Die Feuerwehr zu Besuch im „Bergnest“

(10.03.2015) Im Rahmen einer Kooperation mit der Gaiberger Feuerwehr zur Brandschutzerziehung im Vorschulalter kamen Ende Februar die beiden Feuerwehrbeauftragten Steffie Diemer und Peter Brenner zu uns in das „Bergnest“.
Beide erzählten den Kindern über die Arbeit der Feuerwehr, zeigten ihre Ausrüstung und Kleidung. Es durften Fragen gestellt  werden und als Highlight konnte man auch einmal in eine Feuerwehruniform hineinschlupfen.
Oberstes Ziel war von Anfang an, alle Kinder zu informieren, ihnen die Angst vor der Feuerwehr zu nehmen und sie mit dem Verhalten in einem eventuellen Ernstfall vertraut zu machen.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Gaiberger Feuerwehr zur Brandschutzerziehung imorschulalter kamen die beiden Feuerwehrbeauftragten Steffie Diemer und Peter Brenner in das „Bergnest“. (Foto: Kiga)

Dann wurde kurz besprochen, wie ein „Ernstfall“ im Kindergarten ablaufen würde. Alle zogen sich an und schon ertönte das Alarmsignal aus allen Gruppen. Die Kinder und Erzieherinnen handelten in kürzester Zeit und in nicht einmal einer Minute war der Kindergarten leergefegt, alle Kinder standen auf dem Sammelplatz außerhalb des Geländes versammelt und abgezählt.
Alles klappte wie am Schnürchen und die gute Vorbereitung hat sich ausgezahlt.
Steffi  Diemer und Peter Brenner sprachen für diese perfekte Räumungsübung allen ein dickes Lob aus. Die Kinder waren sehr stolz.
Wir, die Erzieherinnen, möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei beiden bedanken. Ebenfalls freuen wir uns, dass die Kooperation mit der freiwilligen Feuerwehr hier in Gaiberg so gut verläuft, denn auch alle Erziehrinnen werden in regelmäßigen Abständen bezüglich Alarmplan, Handhabung von Feuerlöschern und Verhalten im Ernstfall von Peter Brenner und anderen Mitgliedern der Feuerwehr geschult.

phd


Kindergarten „Bergnest“ 2014 als „Forscherstation“ ausgezeichnet

Manuela Frank (re.) und Dajana Knieling haben erneut an Fortbildungen der „Forscherstation“ Heidelberg teilgenommen. (Foto: boe)

(06.03.2015) Auch für das Jahr 2014 wurde der Gemeindekindergarten „Bergnest“ wieder von der Klaus Tschira Stiftung gGmbH Heidelberg ausgezeichnet...

Die beiden Erzieherinnen Manuela Frank (re.) und Dajana Knieling haben erneut an Fortbildungen der „Forscherstation“ Heidelberg teilgenommen und ihre neuen Erfahrungen und Informationen als Multiplikatoren in das gesamte Kindergarten-Team eingebracht.
Thema der letzten Fortbildung war „Erneuerbare Energien“. Jeder fragt sich, ob solch ein Thema für 3- bis 6-jährige Kinder geeignet ist, aber genau diesen Ansatz nutzt die Klaus Tschira Stiftung, Kinder mit naturwissenschaftlichen Themen in ihrer ganz ursprünglichen Form zu begeistern. Es gilt, Wind, Licht, Wärme zu erzeugen, zu beobachten und dabei weiterzudenken und spielerisch zu experimentieren.
An den regelmäßigen Forschertagen im Kindergarten Bergnest können Kinder aller Altersstufen diese elementaren naturwissenschaftliche Elemente immer wieder in einer anderen Form erleben.
Im rotierenden System nehmen Erzieherinnen an den wechselnden Fortbildungen der Forscherstation teil, und so werden die Ideen und Experimente wohl die nächsten Jahre nicht ausgehen.

Was ist das Projekt ‚Forscherstation’ der Klaus Tschira Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung gGmbH?

Die Forscherstation, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung, wurde 2009 von der Klaus Tschira Stiftung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gegründet. 2012 wurde aus dem Projekt eine selbständige gGmbH und ein An-Institut der PH Heidelberg. Das Kompetenzzentrum möchte Kinder frühzeitig für Naturwissenschaften begeistern. Hierzu bildet es Erzieher/innen sowie Grundschullehrkräfte fort, so dass diese gemeinsam mit den Kindern Naturphänomene beobachten und erforschen. Das Projekt wird umfassend wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Es dient als Impulsgeber für zukunftsorientierte Kindergärten und Grundschulen im In- und Ausland.

Wer ist die Klaus Tschira Stiftung?

Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik sowie die Wertschätzung für diese Fächer. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. Sie unterstützt sowohl die Erarbeitung als auch die verständliche Darstellung von Forschungsergebnissen.
Die Klaus Tschira Stiftung ist sowohl operativ als auch fördernd tätig. Das heißt, die Stiftung verwirklicht eigene Projekte, vergibt aber nach Antrag und positiver Begutachtung auch Fördermittel. Sie hat zur nachhaltigen Beförderung ausgewählter Themen Organisationen als Töchter oder Beteiligungen gegründet.

boe

Headerfoto: boe

Gemeindekindergarten „Bergnest“
In den Petersgärten 2
(gleich gegenüber der Kirchwaldschule,
oberhalb des Festplatzes)

Tel: 06223 / 48004 oder 950128
E-Mail: gemeindekindergarten-gaiberg[at]web.de

Sprechstunden:
nach tel. Absprache

Anmeldeunterlagen erhalten
Sie im Kindergarten und bei der Gemeindeverwaltung Gaiberg.

Möchten Sie mehr über unseren Kindergarten erfahren, können Sie gerne einen Besuchstermin vereinbaren. Die Erzieherinnen nehmen sich gerne Zeit für Sie.


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